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Effektives Webdesign – 6 Wichtige Prinzipien

Wer sein Webdesign möglichst effektiv gestalten möchte, damit die eigene Webseite von Suchmaschinen gut bewertet wird und hoch rankt, sollte einige Prinzipien beachten.  Diese sollte man auch kennen, wenn man die Webseite nicht selbst gestaltet, sondern einen externen Webdesigner beauftragt.

Die Prinzipien, die wir in diesem Artikel erklären, können dir dabei helfen, bei deinem nächsten Webprojekt die Prioritäten sinnvoll zu setzen. 

Auf die Zielgruppe angepasstes Design 

Damit das Webdesign für ein Unternehmen effektiv ist, muss es gut an die Zielgruppe angepasst sein. Personen, die der eigenen Zielgruppe angehören, komme mit einer gewissen Erwartungshaltung auf die eigene Webseite. Je besser man diesen Erwartungen gerecht werden kann, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie mit dem zufrieden sind, was ihnen gezeigt wird. Dies wiederum erhöht die Conversion-Rate, das heißt die Anzahl der Besucher, die am Ende tatsächlich zu Kunden werden. 

Guter erster Eindruck 

Um einen guten ersten Eindruck zu erzählen, sollte das Design einen zur Branche passenden Eindruck vermitteln. Tritt ein Bauunternehmer mit dem Design eines Zahnarztes auf, wirkt das für die meisten Besucher unnatürlich, weil es aus dem Raster fällt. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, für einen guten ersten Eindruck bei etablierten Designstilen zu bleiben, die in der eigenen Branche üblich sind. 

Wenige, gut lesbare Schriftarten 

Um ein einheitliches Erscheinungsbild zu schaffen, ist es auch hilfreich, wenige und gut lesbare Schriftarten zu verwenden. Häufig werden nur zwei verschiedene Fonts verwendet, eine für die Überschriften und eine für den Fließtext. Um gut zueinander passende Schriftarten zu finden, ist es sinnvoll “Font Pairing”  zu googeln, da sich bestimmte Kombinationen im Laufe der Zeit durchsetzen konnten. Sehr wichtig ist es auch, bei den Schriftarten einen minimalen Kontrast einzuhalten. So ist stets für eine gute Lesbarkeit der Texte gesorgt. 

Kurze Texte 

Es stimmt, dass die meisten Website-Besucher aufgrund der Vielzahl möglicher Ergebnisse, unter denen man sich das Passende auswählen kann, relativ ungeduldig geworden sind. Eine gut strukturierte und visuell aufgebaute Webseite hilft dabei, dass der Besucher möglichst schnell das finden kann, wonach er gesucht hat. In diesem Kontext ist es auch wichtig, die Texte möglichst kurz und prägnant zu halten. So bleibt die Übersichtlichkeit erhalten und es ist für den Nutzer der Website einfach, alle wesentlichen Informationen beim Überfliegen der Inhalte zu extrahieren. 

Medien 

Hochwertige Fotos und Videos helfen dabei, den positiven Eindruck der eigenen Webseite zu verstärken. Bedenken sollte man dabei, dass qualitativ überzeugende Medien meist eine nicht unerhebliche Dateigröße besitzen. Aus diesem Grund sollte man sie gezielt an den wichtigsten Stellen einsetzen, um die Ladezeiten nicht zu sehr zu verlangsamen. 

Farben 

Ein zur Branche und zur Zielgruppe passendes Color Scheme ist hinsichtlich der Farben empfehlenswert. Dieses Color Scheme, das bestenfalls auf alle Printmedien des Unternehmens übertragen wird, hilft auch dabei, den Wiedererkennungswert der eigenen Firma bei Kunden zu verstärken. 

Whitespace 

Der sogenannte Whitespace sind die Teile des Webdesigns, auf denen keine Texte oder Medien angezeigt werden. Whitespace ist ein wichtiges Strukturierungselement, das, wenn es an den richtigen Stellen eingesetzt wird, dafür sorgt, dass eine klare Hierarchie zwischen unterschiedlichen Abschnitten hergestellt werden kann. Sektionen können durch einheitlichen Whitespace klar voneinander getrennt werden. 

Konsistenz 

Ein wichtiges Designprinzip ist die Konsistenz der Inhalte. Das bedeutet, dass die gleiche Art von Medien, die gleichen Farben, die gleichen Formen und die gleichen Schriften in ähnlichen Kontexten bei gutem Webdesign immer wieder auftauchen sollten. Entscheidet man sich beispielsweise dafür, comic-hafte Darstellungen statt Fotografien zu verwenden, sollte man diesen Stil, für den man sich entschieden hat, im gesamten Webdesign durchziehen. 

Klare Struktur für Übersichtlichkeit 

Neben den bereits beschriebenen Designelementen ist eine klare Struktur für jede Webseite wichtig. 

Gewohnter Aufbau 

Wenn man eine Webdesign Struktur entwirft, ist es empfehlenswert, sich an gewohnten Normen zu orientieren. So findet sich auch ein Besucher, der die Webseite noch nie gesehen hat, sofort zurecht, weil er ähnliche Strukturen von anderen Webseiten bereits gewohnt ist. Der Gedanke, hier einen individuellen Weg zu gehen, ist nachvollziehbar, um sich von der Masse abzuheben – In diesem Fall sind allein wegen allerdings nicht sinnvoll, da sich dadurch die User-Metriken häufig verschlechtern. 

Menü

Teil des gewohnten Aufbaus ist auch ein klar strukturiertes Menü mit maximal 5 bis 6 Hauptmenüpunkten. Mehr als diese fünf bis sechs Menüpunkte in der Navigation zu wählen kann nicht empfohlen werden, da die einzelnen Menüpunkte dann erstens zu klein werden, um in eine Zeile zu passen und zweitens der User meistens bei einer zu großen Anzahl von Menüpunkten schnell überfordert ist und die Übersichtlichkeit verloren geht.

 

Ein Menü darf durchaus mehr Menüpunkt enthalten, allerdings sollten diese als Sub-Menüpunkte erst sichtbar werden, wenn man mit dem Mauszeiger über einen entsprechenden “Ober”-Menüpunkt fährt. 

User Experience steht im Vordergrund 

Um möglichst großen Erfolg mit der eigenen Webseite zu haben, sollte man die User Experience in den Vordergrund stellen. Die User Experience ist die Nutzererfahrung, die Besucher der Webseite haben, wenn Sie die Website bedienen und sich auf der Website durch die verschiedenen Unterseiten klicken. 

 

Eine optimierte User Experience ist aus mehreren Gründen für den Webseitenbetreiber eine gute Sache. Zum einen erhöht sich mit einer guten Nutzererfahrung auch die Wahrscheinlichkeit, dass aus Besuchern tatsächlich Kunden werden. Zum anderen können Suchmaschinen wie Google die Nutzererfahrung direkt über verschiedene Messwerte beurteilen. Auch wenn dies noch immer kein offizielles Ranking Signal ist, zeigen verschiedene Tests doch immer wieder, dass optimierte User Metriken auch zu einem besseren Ranking bei verschiedenen Suchmaschinen führen können.

Einfache Bedienung 

Eine einfache Bedienung wird durch eine klare Strukturierung, eine eindeutige Hierarchie verschiedener Webdesign Elemente und fehlerfreie Funktionen erreicht. Dabei sollte man immer im Hinterkopf behalten: Je einfacher man das Webdesign in der Hinsicht gestaltet, dass Besucher sich direkt zurechtfinden, desto wahrscheinlicher ist es, dass dieser am Ende des Prozesses zu einem Kunden wird. 

 

Die einfache Bedienung ist eine Voraussetzung für effektives Webdesign, da so eine effektivere Kommunikation mit dem Besucher stattfindet. In diesem Zusammenhang gilt auch ein weiteres Prinzip: Weniger ist mehr. Zu viele Webdesign Elemente, die gleichzeitig sichtbar sind, führen dazu, dass die eigentlich wichtigen Aspekte in der Masse untergehen. 

 

Die wichtigsten Inhalte, auf die man alle Besucher aufmerksam machen möchte, sollten deswegen immer im Vordergrund stehen und am besten auch möglichst weit oben auf der Webseite angezeigt werden. 

Visuelle Hierarchie – Blick gezielt lenken 

Das wichtigste Stichwort in diesem Zusammenhang heißt visuelle Hierarchie. Eine visuelle Hierarchie wird mit Hilfe der Farben, der Medien, der Größe verschiedener Elemente und der gezielten Nutzung von Whitespace hergestellt. Die visuelle Hierarchie dient dem Zweck, die wichtigsten Aspekte des Webdesign gezielt hervorzuheben. 

Call-to-Actions

Call-to-Actions sind ein sehr wirksames Mittel der Kommunikation. Mit ihnen macht man Besucher an gezielt ausgewählten Stellen auf bestimmte Angebote aufmerksam, die man hervorheben möchte. Call-to-Actions sind also auch Stellen im Webdesign, an denen sich gut Werbung platzieren lässt. Wer mit seiner Webseite auch eine Marketing Wirkung erzielen möchte, sollte dafür sorgen, dass Call-to-Actions in regelmäßigen Abständen auftauchen.

Schnelle Ladezeiten 

Schnelle Ladezeiten dienen nicht nur dem Zweck der Suchmaschinenoptimierung, auch wenn sie ein wichtiger Rankingfaktor sind. Die Inhalte bei der noch guter Qualität möglichst klein zu komprimieren ist auch sinnvoll, damit mögliche Interessenten nicht bereits abspringen, bevor die Webseite fertig geladen ist. 

 

Das kann bei langsam ladenden Webdesign schnell passieren, da viele Internetnutzer so ungeduldig sind, dass sie bereits nach wenigen Sekunden auf eine andere Webseite wechseln, wenn die ursprüngliche Webseite, die eigentlich aufgerufen werden sollte, nicht schnell genug lädt. 

Responsivität ist Pflicht für ein seriöse Webseite 

Bei hochwertigem Webdesign ist Responsivität schon seit längerer Zeit ein absolutes Muss. Da Google seit einigen Jahren nur noch die mobile Version einer Webseite hinsichtlich der Frage beurteilt, an welcher Stelle die Webseite zwischen den anderen Suchergebnissen ranken soll, ist es von essentieller Bedeutung, dass Webseiten auf unterschiedlichen Bildschirmgrößen optimal angezeigt werden. 

Optimiertes Webdesign erhöht die Effektivität 

Je besser man das Webdesign hinsichtlich der Struktur, den Farben, der Navigation und der Hierarchie gestaltet, desto höher wird auch die Effektivität. Ein optimiertes Webdesign ist also sinnvoll, um der Konkurrenz sowohl in der Gegenwart als auch in der Zukunft einen Schritt voraus zu sein.

 

Mehr zu Webdesign und seinen verschiedenen Aspekten erfährst du hier: f5.design

Effektives Webdesign – Unser Fazit 

Damit bleibt Design wirklich effektiv ist, reicht es nicht aus einfach, nur die Inhalte zu optimieren. Eine professionelle Herangehensweise an die Themen Suchmaschinenoptimierung und Werbeanzeigen an Orten, an denen die Zielgruppe aktiv ist, ist empfehlenswert, um die Wirkung des Webdesigns weiter zu verbessern. 

Wie man ein Unternehmen gründet

Die Führung eines Unternehmens kann einen großen Einfluss auf Ihr Leben und das Leben der Menschen in Ihrem Umfeld haben. Aber bevor Sie ein Unternehmen leiten können, müssen Sie ein Unternehmen gründen.

Die Entscheidung, ein eigenes Unternehmen zu gründen, kann eine entmutigende Aussicht sein, wenn Sie es noch nie getan haben. Zum Glück haben es viele andere Unternehmer getan, und Sie können von der Weisheit profitieren, die sie aus ihren Erfolgen – und ihren Fehlern – gewonnen haben.

Diese 13 bewährten Schritte werden Ihnen helfen, ein Unternehmen zu gründen – egal, ob es Ihr erstes oder Ihr zehntes ist – mit Tipps zu allen Aspekten, von der Suche nach einer Idee, mit der sich Geld verdienen lässt, über die Festlegung einer Versandstrategie bis hin zur Markteinführung Ihres Produkts oder Ihrer Dienstleistung.

1. Nutzen Sie die Zeit, die Sie zur Verfügung haben

Unabhängig davon, wie ehrgeizig Ihre Unternehmensziele letztendlich sind, können Sie ein Unternehmen auch in Ihrer Freizeit gründen, wenn Sie Ihre aktuellen Verpflichtungen in Ihrem Leben berücksichtigen. Nicht jeder hat die Möglichkeit, seinen Vollzeitjob zu kündigen und ein eigenes Unternehmen zu gründen, aber das bedeutet nicht, dass Sie nicht anfangen können.

Es ist zum Beispiel möglich, neben einem Vollzeitjob ein Unternehmen für handgefertigte Waren zu gründen oder einen Blog zu starten, den Sie später in ein Unternehmen umwandeln.

2. Identifizieren Sie eine Geschäftsidee

Bei der Suche nach einer Geschäftsidee können Sie systematisch vorgehen, indem Sie sich auf bewährte Ansätze stützen, die sich für andere Unternehmer bewährt haben. Ganz gleich, ob Sie nebenbei ein Geschäft mit geringen Investitionen (z. B. Print-on-Demand) gründen oder Ihre Idee voll ausschöpfen möchten, der beste Weg, ein zu verkaufendes Produkt zu finden, umfasst Strategien wie.

3. Validieren Sie Ihre Geschäftsidee

Die Validierung Ihrer Geschäftsidee mag schwierig klingen, aber im Grunde geht es nur darum, zu testen, ob die Kunden bereit sind, für Ihr Produkt zu zahlen, bevor Sie zu viel Zeit und Geld investieren – und das ist wichtig, egal welche Art von Unternehmen Sie gründen.

Es gibt viele Möglichkeiten, Ihr Unternehmen zu validieren, von einfach bis komplex. Im Folgenden finden Sie einige taktische Beispiele, die Ihnen helfen können, die Marktnachfrage zu ermitteln, bevor Sie zu tief in die Tasche greifen.

4. Finden Sie einen Namen für Ihr Unternehmen

Arbeiten Sie daran, einen Namen für Ihr Unternehmen zu finden, der deutlich macht, was Sie tun, der kurz und einprägsam ist und der nicht bereits in Ihrer Branche verwendet wird. Das ist keine leichte Aufgabe, aber mit etwas Mühe und Fantasie ist sie zu bewältigen.

Namensgeneratoren können Ihnen dabei helfen, eine Liste einzigartiger Ideen zu erstellen, und es gibt auch viele bewährte Verfahren zur Namensgebung, auf die Sie sich stützen können, um Ihre eigene Liste zu erstellen.

5. Erstellen Sie einen Plan

Das Schreiben eines Geschäftsplans hilft Ihnen, Ihre Idee zu bestätigen und zu formalisieren, und kann den Prozess der Unternehmensgründung rationalisieren, indem Sie sich hinsetzen und die Dinge methodisch durchdenken.

Ein klassisches Zitat, das sich besonders gut auf den Prozess der Erstellung eines Geschäftsplans anwenden lässt, lautet: „Pläne sind wertlos, aber Planung ist alles“. Viele Unternehmer sagen, dass sie sich ihren Plan nach der Gründung nur noch selten ansehen – aber sie werden Ihnen auch sagen, dass es von großem Wert ist, Ihre Idee während der Erstellung eines Plans zu durchdenken und zu erforschen.

Achten Sie bei der Erstellung Ihres Plans besonders auf die Abschnitte Wettbewerbsanalyse (hier finden Sie eine kostenlose Vorlage für eine Wettbewerbsanalyse) und SWOT-Analyse. Auch wenn nichts die Validierung Ihrer Idee durch die Bestätigung ersetzen kann, dass die Leute dafür bezahlen werden, kann die mit der Fertigstellung dieser Abschnitte verbundene Forschung ein weiterer Beweis dafür sein, dass Sie auf dem richtigen Weg sind.

6. Verstehen Sie die Unternehmensfinanzen

Das gemeinsame Ziel eines jeden Unternehmens ist es, Geld zu verdienen, was bedeutet, dass der Geldfluss ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensführung ist. Für den Anfang müssen Sie einige Grundlagen verstehen und dieses Wissen mit zunehmendem Wachstum erweitern.

Es gibt viele Unternehmen, die Sie mit geringen Anfangskosten gründen können, aber für andere benötigen Sie Geld für Inventar, Ausrüstung oder Räumlichkeiten. Ein klarer Überblick über Ihre Gesamtinvestition – bevor Sie einen Cent ausgeben – ist ein Muss und kann Ihnen helfen, wichtige Prognosen zu erstellen, z. B. wann Sie die Gewinnschwelle erreichen.

Was sind Geschäftsregeln und welche Bedeutung haben sie?

Einführung

Stellen Sie sich vor, Sie sind seit langem Eigentümer eines Unternehmens oder sogar Führungskraft in einem etablierten Unternehmen. In diesem Fall wissen Sie, wie chaotisch es werden kann, wenn die meisten Entscheidungen von völlig autonomen Mitarbeitern getroffen werden.

Auch wenn Autonomie eine Rolle spielt, da sie die Arbeitszufriedenheit fördert und den Mitarbeitern helfen kann, sich weiterzuentwickeln, da sie lernen, Entscheidungen zu treffen, die das Unternehmen voranbringen, ist in den meisten Fällen zumindest ein Kernbestand an verständlichen Geschäftsregeln entscheidend für das Funktionieren des Unternehmens.

In ihrer einfachsten Definition sind Geschäftsregeln Richtlinien, die Geschäftsaktivitäten definieren (oder einschränken). Sie sollen einem Unternehmen helfen, seine Ziele zu erreichen. Wer keine klaren Geschäftsregeln und Verfahrensdefinitionen hat, findet oft einen chaotischen Arbeitsplatz mit uneinheitlichen Ergebnissen, schlechter Mitarbeitermoral und unzufriedenen Kunden vor.

Das Konzept der Geschäftsregeln wurde nicht erst im Zeitalter der Technologie entwickelt. Die Entwicklung oder Erfindung von Geschäftsregeln geht vielmehr auf das Bestreben zurück, den bestmöglichen Ansatz für Geschäftsabläufe zu finden. Die Übernahme von Geschäftsregeln als umfassendes Konzept für Unternehmen erfolgte jedoch erst in den frühen 1990er Jahren.

Heute werden Geschäftsregeln von den meisten Unternehmen als grundlegende Anforderung akzeptiert. Sie werden häufig zur Vorbereitung von Systemabläufen oder Verfahrensablaufplänen verwendet, die die Arbeitsweise eines Unternehmens beschreiben.

Wenn Geschäftsregeln richtig gemacht sind, sorgen sie für Effizienz, Konsistenz, Vorhersagbarkeit und Vorteile. Sie sorgen auch dafür, dass die Arbeit weitergehen kann.

Warum sind Geschäftsregeln so wichtig?

Wirksame Geschäftsregeln tragen dazu bei, Erwartungen festzulegen und Richtlinien für die Durchführung der Arbeit zu erstellen. Geschäftsregeln müssen auch verwendet werden, um sicherzustellen, dass ein Unternehmen die örtlichen, staatlichen und bundesstaatlichen Vorschriften und Richtlinien einhält, oder sie können die Steuerung eines bestimmten Projekts betreffen.

Unternehmensleiter setzen Geschäftsregeln häufig ein, um Sicherheit bei der Lösung von Konflikten zu schaffen, Fehler zu vermeiden und Rechtsstreitigkeiten zu verhindern.

Kurz gefasst: Regeln mit Automatisierung kombinieren

Geschäftsregeln allein beruhen auf Einzelpersonen, die sie befolgen und durchsetzen. Die Kombination dieser Regeln mit einer Automatisierungsplattform ermöglicht es Unternehmen, sie transparent als Teil von Standardgeschäftsabläufen anzuwenden. Anstatt dass beispielsweise Bob in der Buchhaltung die Rechnungsbeträge prüft und dann manuell eskaliert, wenn ein Schwellenwert überschritten wird, fließen die digitalisierten Rechnungen automatisch an die zuständigen Personen. Dies kann auf jede bestehende Geschäftsregel im Rahmen eines Geschäftsprozesses angewendet werden. Darauf gehen wir weiter unten ein.

Die Herausforderung des „Stammeswissens“ bei Geschäftsregeln

Die meisten Unternehmen verfügen über Stammeswissen, d. h. über nicht dokumentierte Informationen, Prozesse und Regeln, die nur in den Köpfen bestimmter Mitarbeiter existieren. Wenn Geschäftsregeln in einem Unternehmen nicht weit verbreitet und ungeschrieben sind, führt dies zu Inkonsistenzen in Produktion, Prozessen, Qualität und Kunden-/Mitarbeitererfahrungen. Wenn Geschäftsregeln nicht allen interessierten Parteien zur Verfügung gestellt werden, setzt sich das Unternehmen einer Leistungsverschlechterung aus.

Geschäftsregeln ergänzen Geschäftsprozesse und Automatisierung

In vielen Fällen können Unternehmen ihre Geschäftsregeln in eine Workflow-Automatisierungsplattform einbinden, die als Teil eines Workflows endgültige Entscheidungen und Angebote generieren kann. Ein hervorragendes Beispiel hierfür ist das Hotelgewerbe.

Wenn ein Gast online geht (oder sogar die Reservierungsabteilung telefonisch kontaktiert), muss er bestimmte Informationen angeben, um festzustellen, ob ein Zimmer verfügbar ist und um den Preis zu erfahren. Die wichtigsten Informationen sind in der Regel die Dauer des Aufenthalts, die Anzahl der Gäste und die Daten des Besuchs.

Eine weitere wichtige, aber sekundäre Information ist, ob der Gast am Treueprogramm der Kette teilnimmt, und wenn ja, wie lange er schon dabei ist und in welcher Stufe er sich befindet. Und natürlich wirkt sich auch das Vorhandensein eines Rabattcodes für ein Angebotspaket auf den Preis aus.

Sobald das Reservierungssystem des Hotels über all diese Informationen verfügt, kann es besser eine Liste der verfügbaren Zimmer und des Preises erstellen. Alle Gästedaten fließen in die Geschäftsregeln der jeweiligen Hotelkette ein. Diese Regeln sind ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Entscheidungs- und Qualifikationsregeln parallel zu Koordinationsregeln verwendet werden, um eine Entscheidung zu treffen.

Einbindung von Geschäftsregeln in Ihr Unternehmen

Unternehmen dürfen nicht vergessen, dass Technologie nur ein Teil der Lösung am heutigen Arbeitsplatz ist, wo es scheinbar keine Grenzen für die Menge an beeindruckender Technologie gibt, die die Produktivität und Effizienz verbessern soll. Wichtiger als jede Technologie, für die Sie sich entscheiden, ist die Arbeit, die Einzelpersonen und Teams leisten müssen, um die Geschäftsregeln und -prozesse zu kodifizieren, die das Unternehmen steuern. Sobald diese Regeln und Verfahren festgelegt und akzeptiert sind, können Sie damit beginnen, das Unternehmen durch Automatisierung auf digitalem Wege umzugestalten.